Konzentrationsschwäche, Konzentrationsstörungen

Konzentrationsschwäche, Konzentrationsstörungen

Die Bezeichnungen Konzentrationsschwäche und Konzentrationsstörungen werden synonym verwendet. Man spricht immer von einem Mangel oder einer Abweichung, wenn es um eine Abweichung vom vermeintlichen Normalzustand kommt. Kinder können sich im Regelfall für ca. 15 Minuten konzentrieren. Erwachsene Menschen können sich hingegen für eine Stunde kontinuierlich konzentrieren. Es gibt immer wieder Konzentrationsstörungen auch bei einem gesunden Menschen, die nicht bedenklich sind. Das Auftreten von Konzentrationsstörungen bzw. Schwächen kann in jedem Alter stattfinden.

Ursachen für Konzentrationsstörungen bzw. Konzentrationsschwächen

Jeder Mensch kann aufgrund verschiedener Ursachen immer wieder unter kurzfristigen Konzentrationsstörungen leiden. Das kann durchaus nicht ungewöhnlich sein. Gründe hierfür können Stress, Rauchen, Alkohol oder auch Drogen sein. Parallel können hierzu jedoch auch eine ungenügende Ernährung, einen Mangel an Vitaminen sowie einen Mangel an Mineralien sein. Auch Medikamente können für kurzfristige Konzentrationsschwächen sorgen. Kinder können ebenso immer wieder auch aufgrund einer Überbeanspruchung durch Videospiele an ausgeprägten Konzentrationsschwächen leiden.

Behandlungen von Konzentrationsschwächen

Sie können aufgrund der geschilderten Ursachen bemerken, dass dieses Beeinträchtigung-bild sehr komplex ist. Die Komplexität des Krankheitsbildes sorgt ebenso für eine Komplexität des Behandlungsplanes. Um eine Behandlung zu starten, steht zunächst ein komplexes Gespräch mit dem behandelnden Arzt an. Es wird hier primär zunächst auf die Lebensbedingungen des Kindes oder des Erwachsenen eingegangen. Insbesondere bei Kindern stehen hier enge Gespräche mit den Lehrern sowie den Eltern an. Damit der Arzt eine detaillierte Diagnose stellen kann, ist eine Reihe von Testverfahren vom Mediziner anzuwenden, um dann durch die Summe der Informationen sicherzustellen, dass auch wirklich eine Konzentrationsschwäche vorliegt. Im Verlauf des Testverfahrens werden den Getesteten viele verschiedene Fragen und Aufgaben gestellt, um auch wirklich ein differenzierendes Bild zu kreieren. Hier gilt es darum, die richtige Ursache zu finden, denn nur dann können auch gezielte Behandlungsmethoden eingeleitet werden.

Lebensumstände, die Konzentrationsschwächen begünstigen

– zu wenig Bewegung und zu wenig frische Luft
– Aufgrund von Schlafmangel wird das Gehirn mit nicht genügend Sauerstoff versorgt. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit minimiert.
– Eine mangelnde Ernährung, die besonders einseitig ist, kann ebenso ein Auslöser für eine Konzentrationsstörung sein.
– Menschen, die zu wenig trinken, forcieren ebenso Konzentrationsstörungen sowie Kopfschmerzen.
– Menschen, die an Verspannungen oder Bewegungsmangel leiden, forcieren somit eine unzureichende Sauerstoffversorgung. Das senkt in Summe die Leistungsfähigkeit des Menschen.

Fazit

Konzentrationsschwächen und Konzentrationsstörungen treten sowohl bei Kindern wie auch bei Erwachsenen auf. Das Krankheitsbild bzw. die Ursachen, die hinter den Konzentrationsstörungen stecken können sind komplex. Die Diagnose-Verfahren hierbei sind ebenso komplex gehalten. Im Zuge der Diagnostik stehen grundsätzlich zunächst eingehende Gespräche mit dem behandelnden Arzt an, um in Erfahrung zu bringen, welche Auslöser es hierfür geben kann. Denn häufig zählen hierzu komplizierte Lebensumstände oder weitere Bedingungen des Umfeldes, die diese Erscheinungen auslösen. Neben kritischen Auslösern, können es jedoch auch relativ harmlose Gründe sein, wie Stress oder Begleiterscheinungen von Medikamenten. Hier müssen im Zweifel umfassende Diagnostik-Verfahren angewandt werden.