Ein Kind wird geboren

Eine Schwangerschaft ist für viele Frauen ein freudiges Ereignis. Dennoch entstehen während dieses speziellen Lebensabschnittes viele Fragen. Dieser Artikel soll Aufklärung schaffen und die Angst vor dem Unbekannten etwas nehmen.

Nützliche Vorbereitungen sollten schon in der Schwangerschaft beginnen

Schwangere Frauen haben heute die Möglichkeit, ihren Körper optimal auf eine Geburt vorzubereiten und so eventuell sogar Komplikationen vorzubeugen. Selbstverständlich sollte der Geburtsvorbereitungskurs für alle Schwangeren sein, denn hier wird man aufgeklärt, was zu erwarten ist und wie eine Geburt im Einzelnen abläuft. Besonders für Erstgebärende sind diese Informationen wichtig, lernen sie so doch, wie sie sich während der einzelnen Phasen verhalten sollten. Auch der Austausch mit den Erfahrungen von Mehrfachmüttern kann recht hilfreich sein und die Angst nehmen. Durch begleitende Atem- und Entspannungsübungen sowie die optimale Gymnastik wird der Körper auf die anstrengende Geburt vorbereitet.

Eine regelmäßige Darmmassage inklusive der Scheide mit einem hochwertigen Öl wird nicht nur die Durchblutung gefördert, sondern das Gewebe auch lockerer und dehnungsfähiger gemacht. Die Behandlung sollte jedoch bereits rund 6 Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin beginnen und regelmäßig durchgeführt werden.

Bei Beschwerden während der Schwangerschaft sollten die betroffenen Frauen nicht gleich zu Medikamenten greifen. Oftmals helfen bereits schonende homöopathische Globuli vor der Geburt beziehungsweise eine nebenwirkungsfreie Akkupunktur. Viele Hebammen schwören auf die Wirkung der Akkupunktur, die geburtsvorbereitend ab der 36. Woche einmal wöchentlich durchgeführt werden kann. Erfahrungen zufolge kann diese Behandlung die Dauer der Eröffnungsphase während der Geburt um bis zu 2 Stunden verkürzen.

Der eigentliche Ablauf der Geburt

Hat sich der Embryo im schützenden Mutterleib bis zur Reife entwickelt, so laufen verschiedene chemische Reaktionen ab, die die Geburt einleiten. Die Schwangere kann dies durch unterschiedliche Anzeichen erkennen.
Bereits einige Wochen vor dem eigentlichen Termin kommt es häufig zu leichten Vorwehen, den sogenannten Überdehnungswehen. Diese sind aber selten schmerzhaft und werden oftmals gar nicht bemerkt.
In der Regel rutscht das Kind dann einige Tage vor dem Termin tiefer ins Becken und kündigt die baldige Geburt an. Dadurch kann es vermehrt zum Wasserlassen kommen, da das Baby nun auf die Blase drückt.
Die Geburt beginnt mit dem Platzen der Fruchtblase. Gleichzeitig treten die Wehen auf, anfangs noch sehr unregelmäßig. Nun wird es Zeit, in die Klinik zu fahren oder der Hebamme Bescheid zu geben.
Statistiken haben gezeigt, dass die Dauer der ersten Geburt um die 13 Stunden dauert. In Einzelfällen kann dieser Zeitraum jedoch weit abschweifen und wesentlich kürzer oder länger dauern. Denn es müssen viele Faktoren beachtet werden.


Jede weitere Geburt schlägt dann statistisch mit rund 8 Stunden zubuche.
In der Eröffnungsphase weitet sich der Muttermund bei jeder aufkommenden Wehe. Bereits in dieser Anfangszeit werden die Herztöne des Säuglings durch die Hebamme überwacht, um im Ernstfall schnell handeln zu können. Während der anstrengenden Eröffnungsphase helfen die im Geburtsvorbereitungskurs erlernten Atem- und Entspannungsübungen. Schmerzmindernde Endorphine, die der Körper ausschüttet, lassen die Schmerzen in der Regel erträglich erscheinen. Ansonsten helfen Schmerzmittel.
Die Austreibungsphase beginnt, wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist und der Kopf des Kindes in den Geburtskanal rutscht. Die Wehen sind nun stark und folgen in schneller Reihenfolge. Das Kind dreht sich nun in die ideale Position und rutscht nach ein paar weiteren Wehen aus dem Mutterleib ins Freie. Die Austreibungsphase dauert in der Regel einige Minuten bis zu 2 Stunden, selten länger.

Mara
Keine Kommentare
Posted in:
Uncategorized
Tags
Comments
There are no comments yet.
Write a comment
Your comment
Name
Email